Schwarzer Pfeffer verleiht nicht nur deinen Mahlzeiten jede Menge Geschmack, sondern ist ein Wundertäter für dein Gehirn. Schwarzer Pfeffer wirkt als Bioenhancer, das heißt er dient als natürlicher Verstärker für andere Wirkstoffe. Deshalb findet er auch als Inhaltsstoff in vielen Supplementen Verwendung. In diesem Artikel stellen wir dir einige verblüffende Vorteile von schwarzem Pfeffer auf dein Gehirn vor.

Schwarzer Pfeffer - Was genau ist das eigentlich?

Schwarzer Pfeffer (Piper nigrum) wird universell verwendet und laut der Princeton-University zufolge, ist er das am meisten genutzte und gehandelte Gewürz der Welt [1]. Er wird sogar manchmal "König der Gewürze" genannt und ist voller Vitamine, Antioxidantien und Mineralien, die bei Atemwegserkrankungen, Anämie, Verdauungsstörungen und einfacher Erkältung helfen können. Die Pfefferkörner schmecken wegen einem ganz bestimmten Inhaltsstoff so charakteristisch scharf: Piperin!

Der Anteil an Piperin in schwarzem Pfeffer liegt üblicherweise zwischen 4,6 % und 9,7 %. Piperin ist jedoch bei weitem nicht so scharf, wie das in Chilis enthaltene Capsaicin. Neben Piperin sind Pellitorine, Guineesine, Pipnoohine, Trichostachine und Piperonal weitere wichtige Bestandteile des schwarzen Pfeffers.

Schwarzer Pfeffer und seine positive Wirkung auf das Gehirn

Schwarzer Pfeffer hat eine ganz besondere Wirkung auf das Gehirn. Das enthaltene Piperin verbessert die Funktion deines Denkapparats und optimiert deine Lernprozesse. Im Folgenden stellen wir dir vier positive Wirkungen von Piperin auf dein Gehirn vor:

1. Piperin steigert die Produktion von Beta-Endorphinen
Piperin verbessert die Produktion der Beta-Endorphine. Beta-Endorphine sind die Endorphine, welche am häufigsten im menschlichen Organismus vorkommen. Sie sind zum einen für deine Euphorie zuständig, zum anderen helfen sie auch dabei deine Stresstoleranz zu erhöhen. Studien zeigen, dass ein Anstieg des Beta-Endorphinspiegels die Verbesserung der kognitiven Funktion des Gehirns positiv beeinflusst. So beschreibt schon eine Publikation der Forscher Zager und Black aus dem Jahr 1985, dass Beta-Endorphine das Erinnerungsvermögen und Lernprozesse optimieren. [2]

2. Piperin optimiert den Dopamin-Haushalt
Dopamin ist einer der wichtigsten Botenstoffe im Gehirn. Er wird unter anderem aus der essentiellen Aminosäure Phenylalanin synthetisiert und dient der Erregung der Nervenzellen, ist somit also für die Informationsverarbeitung mitverantwortlich. Der Botenstoff Dopamin, so wie z.B. auch das Glückshormon Serotonin, werden durch ein ganz bestimmtes Enzym gespalten: die Monoaminoxidase, kurz MAO. Erstmal gespalten, verliert Dopamin an Wirkung und hier kommt Piperin ins Spiel: Es hemmt das Enzym MAO und trägt so dazu bei, dass weniger Dopamin gespalten wird, also mehr davon in deinem Gehirn bleibt, damit du optimal versorgt bist. Weil Dopamin einen Rückkopplungseffekt besitzt und maßgeblich für deine Motivation verantwortlich ist, hilft dir das Hormon dabei, deine Ziele zu erreichen.

3. Schwarzer Pfeffer (Piperin) und Serotonin/Melatonin
Ähnlich wie auf das Glückshormon Dopamin wirkt Piperin auch auf das Wohlfühlhormon Serotonin, das für deine Laune und Stimmung zuständig ist. Piperin verstärkt die Wirkung von 5-HTP, einem Molekül, das im Gehirn zur Serotoninproduktion verwendet wird. Auch hier reduziert Piperin den Abbau desselben, indem es das Enzym MAO hemmt, welches den Glücklichmacher Serotonin andernfalls spalten und so unwirksam machen würde.

Zudem baut es auch Melatonin ab, ein Hormon, das im Gehirn produziert wird und für deinen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich ist. Schwarzer Pfeffer kann durch seinen Einfluss auf die Serotoninproduktion deine mentale Performance verbessern, Stress reduzieren und deine Stimmung heben. Eine Studie von J. Wattana Thorn et al. aus dem Jahr 2008 zeigt, dass Piperin über eine vierwöchige Dosierungszeit hinweg deutlich antidepressive Effekte besitzt. [4]

4. Piperin hilft Parkinson-Patienten
Schwarzer Pfeffer kann bei der Behandlung und Vorbeugung von Parkinson helfen. Das liegt daran, dass das Piperin den Dopaminhaushalt pusht. Bei der Parkinson-Krankheit ist nämlich die Produktion von Dopamin gestört und die Dopamin-produzierenden Nervenzellen können nicht die Mengen produzieren, die der Körper benötigt.

Der Dopaminmangel führt vor allem zur Verlangsamung und Beeinträchtigung von Bewegungen. Durch den Mangel an Dopamin gerät aber auch das empfindliche Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn aus dem Gleichgewicht. Der Botenstoff Acetylcholin bekommt durch den Dopaminmangel nun ein relatives Übergewicht, was für das Zittern und die Muskelsteifheit bei Parkinson-Patienten verantwortlich ist.

5. Piperin fördert und schützt Nervenzellen
Piperin ist zudem an der Produktion von Neurotransmittern beteiligt, denn es steuert den Calcium-Fluss deines Körpers. Calcium fördert das Wachstum von Nervenzellen und hilft dabei Neurotransmitter freizusetzen. Piperin kann dadurch die Synchronisation der Nervenaktivität im Gehirn verbessern.

Zusätzlich schützt schwarzer Pfeffer die Verbindung von Nervenzellen und verhindert einen früheren Zelltod. Eine Publikation mit dem passenden Titel “You Are What You Eat” aus dem Jahr 2011 sieht einen allgemeinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gewürzen und der Gesundheit. Bestimmte Krankheiten, besonders neurodegenerativer Art, kommen seltener in Regionen vor, deren typische Ernährung Gewürz-lastiger ist (z.B. Asien). Schwarzer Pfeffer ist als König der Gewürze ganz vorne mit dabei. [3]

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Piperin als Bioenhancer in Supplementen

Wer Supplements zu sich nimmt, um beispielsweise seine Gesundheit zu verbessern, der hat vielleicht schonmal von ihm gehört, dem First-Pass-Effekt! Er beschreibt, dass manche Wirkstoffe beim ersten Durchlaufen der Leber ihre Wirksamkeit zum Teil verlieren können. Wie du diesen verhindern kannst? Mit der Hilfe von Bioenhancern!

Was das ist? Bioenhancer sind natürliche Verstärker, welche in der Lage sind, die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen, Nährstoffen und Vitaminen zu steigern. Schwarzer Pfeffer ist ein solcher Bioenhancer. Neben der Vermeidung des First-Pass-Effekts, gibt es noch einige weitere Wege, wie Bioenhancer die Bioverfügbarkeit von Stoffen verbessern können:

  • Stoffe können besser vom Darm aufgenommen werden 
  • Abbau von Stoffen in Darm und Leber wird verringert
  • Wirkstoffe können sich besser an Krankheitserreger binden und diese zerstören 
  • Abwehrmechanismen von Krankheitserregern werden geschwächt die Blut-Hirn-Schranke kann leichter überwunden werden 
  • Verringerung des First-Pass-Effekts

Was den schwarzen Pfeffer zum Bioenhancer macht?

Piperin! Es hilft dabei wichtige Nerven-Nährstoffe, wie Vitamin B6 und Vitamin B12, Tryptophan und Phenylalanin sowie zahlreiche Mineralstoffe aufzunehmen. Genau diese Stoffe braucht dein Gehirn für die Bildung von Neurotransmittern. Schwarzer Pfeffer ist also nicht nur dazu gut, deinem Essen Geschmack zu verleihen, sondern kann auch zahlreiche Erkrankungen vorbeugen und verstärkt die Wirksamkeit von anderen Stoffen in deinem Körper. Einfach gesagt, bedeutet das Folgendes: Wenn du ein Supplement einnimmst, ist es immer sinnvoll, wenn sie Piperin enthalten, weil das die Wirkung von der anderen Wirkstoffe dieser Supplemente deutlich erhöht.

Weitere Wirkungen von schwarzem Pfeffer

Piperin, als aktiver Wirkstoff in schwarzem Pfeffer besitzt darüber hinaus aber noch viele weitere Wirkungen auf dich.

Er kann z. B. bei Erkältungen helfen. Außerdem kann schwarzer Pfeffer effektiv dein Verdauungssystem unterstützen, indem er die Ausschüttung der Magensäure steigert. Zudem kommt schwarzer Pfeffer durch seine steigernde Wirkung des Schwitzens und Wasserlassens auch beim  Entschlacken deines Körpers zum Einsatz.

Schon lange gilt schwarzer Pfeffer als ein bewährtes Heilmittel gegen Erkältungen und Husten. Sogar bei einer verstopften Nase kann er helfen. Er löst den Schleim und Ablagerungen. Außerdem besitzt dieses Gewürz die bemerkenswerte Eigenschaft, dich leicht zum Niesen zu bringen, sodass die Nase noch besser gereinigt wird.

Eine weitere wunderbare Eigenschaft des schwarzen Pfeffers ist, dass er antibakteriell wirkt. 

Auch in vielen Supplementen ist Schwarzer Pfeffer-Extrakt/Piperin enthalten, wie z. B. in unserem BRAINEFFECT MOOD und FOCUS. Drei Kapseln MOOD (Tagesdosis) beinhalten 7,5 mg Schwarzer-Pfeffer-Extrakt und sorgen u. a. dank L-Tryptophan, der Vorstufe des Wohlfühlhormons Serotonin, für eine ausgeglichene Stimmung. In zwei Kapseln FOCUS finden sich 5,2 mg.

Studien:

  1. http://trove.nla.gov.au/work/16722280?selectedversion=NBD24138617 
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2993944 
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3183139/ 
  4. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0278691508003049

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