Das menschliche Gehirn ist im Vergleich zu anderen Organen ein Energiefresser: Obwohl es nur etwa zwei Prozent der Körpermasse ausmacht, ist es für fast 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich. So braucht dein Denkapparat rund 50 Prozent mehr Energie, als dein Herz. Ein Problem dabei: Das Gehirn ist nicht in der Lage, für Spitzenbelastungen ausreichend Energie in Reserve zu halten.

Wofür unser Gehirn die meiste Energie benötigt

Das menschliche Gehirn reguliert nicht nur einen Großteil deiner Körperfunktionen, sondern auch dein emotionales Empfinden und deine Konzentrationsfähigkeit. Für diese hochkomplexen Prozesse benötigt dein Gehirn eine große Menge an Energie. Das Gehirn macht zwar nur 2-3% deines Körpergewichtes aus, aber benötigt dafür überdurchschnittlich viel Energie. Genau genommen, benötigt das Gehirn 20% der Energie, die dir insgesamt zur Verfügung steht - ganz unabhängig von deinem Körpergewicht. Kommst du in stressige Situationen, ist es sogar noch mehr. In diesen Prozess kann der Mensch eingreifen, denn er reguliert zum Beispiel über die aufgenommene Nahrung, woraus das Gehirn Energie gewinnt. Eine Studie der Universität Lübeck hat sich im Detail angeschaut, wofür dein Gehirn die aufgenommene Nahrung im Detail verbraucht.¹ Dabei kam heraus, dass nur etwa 5 Prozent des Energieverbrauchs von deinem Denkorgan für seine Königsdisziplin, das bewusste Denken, verwendet wird. Den riesigen Rest benötigt es für seine Grundaktivität, die ständig von selbst ablaufende interne Kommunikation. Darunter darf man sich allerdings keinen einfachen Leerlauf vorstellen. Vielmehr, so Jan Born, Neurowissenschaftler an der Uni Lübeck, gleiche das Gehirn im "Offline-Modus" einem intelligenten Computer, dem man die Verbindungen nach außen gekappt hat und der in der Zwischenzeit die Daten auf seiner Festplatte sichtet und sortiert. Zu diesen Grundaktivitäten zählen aber auch lebenserhaltende Funktionen des Gehirns, wie die Regulierung von Atmung, Puls, die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts usw.

Take-Home-Message #1: Das menschliche Gehirn hat einen unglaublich hohen Energieverbrauch, nämlich bis zu 20% der dir zur Verfügung stehenden Energie. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass der kleinere Teil davon fürs Denken verwendet wird, der Großteil hingegen für die Aufrechterhaltung von lebenserhaltenden Funktionen wie Atmung, Puls und Gleichgewichtssinn.

Notfalls spart das Gehirn am Denken

Damit das Gehirn Energie herstellen kann, benötigt es zweierlei. Zum einen das Substrat in Form von Glukose/Ketonkörper und Sauerstoff. Das Substrat überwindet die Blut-Hirn-Schranke und gelangt aus dem Blutkreislauf in dein Gehirn. Genau genommen in die Nervenzellen. Der Sauerstoff gelangt aus den Hirnkapillaren in die Nervenzellen und kann zusammen mit dem Substrat Energie herstellen. Diesen Prozess nennt man Gehirnstoffwechsel. Wusstest du, dass bei diesem Gehirnstoffwechsel 20% des gesamten aufgenommenen Sauerstoff verbraucht wird? Die ausreichende Sauerstoffversorgung deines Gehirns, ist also essentiell für deine mentale Leistungsfähigkeit! Du interessierst dich für die Sauerstoffversorgung deines Gehirns? Dann kannst du in dem Artikel “So verbesserst du die Durchblutung in deinem Gehirn” nachlesen. Damit dein Gehirn ausreichend mit Energie versorgt ist, benötigt es die ständige Zufuhr von Substrat und Sauerstoff. Ein Stop der Durchblutung und damit ein Stop der Sauerstoffversorgung, führt innerhalb von Sekunden zur Bewusstlosigkeit. Wäre das Gehirn von der Glukose Versorgung abgeschnitten, würde es die Funktionen nur 5 Minuten aufrecht erhalten können, was zeigt, wie klein die Glukosespeicher des Gehirns sind. Dazu kommt es aber im Normalfall nicht. Deswegen ist auch die richtige Atmung essentiell für das Gehirn, genauso wie Atemübungen, die du ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst.

Was allerdings der Fall sein kann, ist, dass dein Gehirn nicht ausreichend mit Energie versorgt ist, z.B. wenn du zu wenig oder nicht das richtige isst. Je mehr Leistung man von dem Gehirn verlangt, desto höher ist der Energieverbrauch. Das klingt logisch. Aber nicht nur in Phasen der maximalen Konzentration benötigt dein Gehirn viel Energie. Besonders die Grundprozessen des Gehirns verbrauchen viel Energie, wozu noch zusätzliche Aufgaben kommen, wie Denken, Rechnen, Lesen, Sport treiben oder Ähnliches. Dafür braucht das Gehirn zusätzlichen Treibstoff. Eine Studie der University of Bristol hat sich mit dem Zusammenhang von Energieversorgung und mentaler Leistungsfähigkeit beschäftigt.² Dabei kam heraus, dass sich gerade die Funktionen des Hippocampus verringern, wenn die Energieversorgung sich verschlechtert. Der Grund dafür ist denkbar simpel. Der Hippocampus ist der Teil des Gehirns, der für Lernprozesse und das Erinnern zuständig sind. Keine Funktionen, die für das Überleben wichtig sind und deshalb jene, die zuerst abgeschaltet werden. Bei Energieengpässen sorgt das Gehirn also zuallererst für die Aufrechterhaltung seiner Grundfunktionen und spart an den bewussten Vorgängen, wie Denken und Konzentrationsfähigkeit. Wenn wir beispielsweise Hunger haben, braucht das Gehirn fast die gesamte vorhandene Energie, um seine Grundaktivität aufrecht zu erhalten. Für geistige Leistung bleibt dann wenig Energie übrig. Die Konsequenz ist, dass kognitive Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit absinken.

Take-Home-Message #2: Ist dein Gehirn nicht ausreichend mit Energie versorgt, erhält es zunächst die Grundfunktionen. Deine mentale Performance, die sozusagen als letztes mit Energie versorgt wird, bricht dadurch ein.

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Bei all den Überlegungen zu der richtigen Energieversorgung des Gehirns, haben wir nun festgestellt, dass Sauerstoff und Energie in Form von Nahrung eine wichtige Rolle spielen. Die Nahrung kannst du über BRAINFOOD  aufnehmen und die Sauerstoffversorgung deines Gehirns reguliert der Körper von alleine. Auf Grund dessen kommt es dabei selten zu Fehlfunktionen. Der zweite entscheidende Faktor ist das Substrat. Dabei kann das Gehirn entweder aus Glukose oder aus Ketonkörpern Energie gewinnen. Die Frage ist nun, welcher der bessere Energielieferant für eine optimale mentale Leistungsfähigkeit ist. Um das zu verstehen, muss man die Unterschiede in der Verstoffwechselung von Ketonen bzw. Glucose kennen. Als Treibstoff wird dabei entweder Glucose, oder Fett verbrannt. Die Energie, die aus Fetten entsteht, nennt man Ketonkörper und sie stellen grundsätzlich die bessere Energiequelle dar, was nur wenige wissen. Ketone versorgen dich tatsächlich mit schnellerer und konstanterer Energie. So kommt es zu keinem mentalen Leistungseinbruch. Der Grund dafür liegt darin, dass die Ketone weniger Stoffwechselprozesse benötigen als Glukose. Im Vergleich: Ketonkörper, die in der Ketose gebildet werden, können in 3-5 Schritten zu Energie umgewandelt werden. Bei Glukose sind es 26 Schritte. Der zweite Vorteil der Ketonkörper besteht darin, dass sie wasserlöslich sind und so einfach die Blut-Hirn-Schranke überwinden können, ohne an Stoffe gebunden und über das Blut transportiert werden zu müssen. Ketonkörper stellen also den besseren Energielieferanten dar. Warum sich aber nicht alle Menschen auf die Art und Weise mit guter Energie versorgen, ist leicht zu beantworten. Die “Herausforderung” liegt in der Ernährung, denn Kohlenhydrate und Zucker müssen nahezu komplett vom Ernährungsplan gestrichen werden. Die Vorteile für die mentale Performance sind allerdings so groß, dass ein Umstellen des Ernährungsplan in jedem Fall in Erwägung gezogen werden sollte. Du willst mehr darüber wissen, wie dein praktischer Start in die Ketose aussehen kann? Dann schau dir doch mal diesen Artikel über die Ketose an. Er enthält alle wichtigen Infos, Tipps und sogar einen Ernährungsplan! Eine Studie des National Institute of Neuroscience in Tokyo hat sich mit den Vorteilen für die mentale Performance durch eine ketogene Ernährung beschäftigt.³ Die Studie ergab, dass eine MCT-reiche Nahrung den Gehalt an Ketonkörpern im Blutplasma erhöht. Die Testpersonen erhielten entweder einen Placebo oder eine ketogene Diät. Die Ergebnisse waren dabei eindeutig. Die Testpersonen, die die ketogene Diät erhalten hatten, erzielten in kognitiven Leistungstests die besseren Trefferquoten. Eine weitere Studie der School of Nutrition and Food Sciences der Louisiana State University hat sich mit dem Gehirn, welches mit Ketonkörpern als Energielieferant versorgt wird, beschäftigt.⁴ Die Studie ergab, dass MCT-Öl das Gedächtnis verbessern kann und so geistigem Abbau entgegenwirkt. Dabei wurden Testpersonen über 50 Jahren in der randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie untersucht. Sie erhielten für 24 Wochen 56g MCT-Öl täglich. Bei vielen geistigen Krankheiten kann das Gehirn Glukose nicht mehr in ausreichendem Maße in Energie umwandeln. Stattdessen könnten Ketonkörper als Ersatz dienen und so das Gehirn wieder mit ausreichend Energie versorgen. Die Ketonkörper sind also nicht nur die bessere und stabilere Energiequelle, sondern können auch Defizite in der mentalen Performance, die durch Glukose hervorgerufen werden, ausgleichen! Du interessierst dich dafür, deine mentale Performance durch MCT-Öl zu verbessern? Dann schau dir mal BRAINEFFECT ROCKET C8 an! C8 steht für Caprylsäure, die die hochwertigste Form der MCT-Säuren darstellt. BRAINEFFECT ROCKET C8 enthält deshalb zu 100 % der hochwertigen Fette, die Ketone bildet. Herkömmliche MCT-Öle enthalten einen Mix aus verschiedenen MCT-Säuren, der einfach nicht so schnell verstoffwechselt wird und dir deshalb nicht so optimal Power liefert.

Take-Home-Message #3: Der definitiv beste Treibstoff für dein Gedächtnis sind die Ketonkörper. Sie werden aus Fetten aus der Nahrung synthetisiert und sind, anders als Glukose, ein schneller und vor allem stabiler Energielieferant für deine mentale Leistungsfähigkeit!

Studien

1. https://www.bdsi.de/fileadmin/redaktion/Wissenschaftlicher_Pressedienst/BDSI_WPD_2009-02.pdf
2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25527036
3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27568199
4. http://pubmedcentralcanada.ca/pmcc/articles/PMC4669977/pdf/main.pdf

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