Intermittierendes Fasten oder auch Teilzeit Fasten ist nicht nur der ideale Einstieg in die Ketose, sondern hat gleich mehrere Vorteile auf deine Performance und Leistungsfähigkeit. Welche Effekte es hat, hin und wieder eine Mahlzeit zu überspringen und mit welcher Methode, du das intermittierende Fasten starten kannst, erfährst du hier.


Was ist intermittierendes Fasten?

Es gibt unzählige Trends rund um Diät, Ernährung und Fitness, die von No-Fat, über All-Fat, bis hin zu Rohkost und glutenfrei reichen. Alle sollen sie dabei helfen, möglichst schnell bzw. gesund abzunehmen. Der neuste Trend zum Thema Ernährung beschäftigt sich aber nicht mit dem "Was", sondern mit dem "Wie".

Beim intermittierenden Fasten (lat. intermittere = unterbrechen / aussetze) liegt die Antwort gar nicht in dem, was du isst, sondern in welchem Rhythmus du isst. Der Trend um das richtige “Timing” für das Essen bedeutet das Einhalten von längeren Zeiten des Verzichts, in denen du gar nichts isst bzw. Mahlzeiten auslässt. Gefastet wird im Schnitt zwischen 14 und 36 Stunden. Die ursprünglichste Form, die jeder Mensch von Natur aus vollbringt, ist der Schlaf.

Die 7-8 Stunden in der Nacht ohne Essen sind häufig der Einstieg ins intermittierende Fasten und werden einfach in den Morgenstunden ausgedehnt, sodass du auf 14 Stunden ohne Essen kommst. Definitiv der simpelste Start in das heilsame und gesunde Fasten. Das ist aber nur eine Art und Weise des intermittierenden Fastens. Jede Form hat ihre eigenen Richtlinien bezüglich der Dauer und was man während der Essensphase zu sich nimmt. Deshalb stellen wir dir hier die drei beliebtesten Methoden und die Grundlagen vor, wie sie funktionieren. Finde heraus, welche zu deinem Lifestyle und zu deinen Zielen passt.

Take-Home-Message #1: Intermittierendes Fasten (lat. intermittere = unterbrechen / aussetze) bedeutet über längere Phasen am Tag gar nichts oder nur sehr wenig zu essen. Dies wird dann Woche für Woche wiederholt.


Intermittierendes Fasten: Abnehmen und Ketose

Eine der wohl bemerkenswertesten Vorteile des Fastens sind seine Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Durch das Auslassen von Mahlzeiten greift der Körper auf bestehende Fettreserven zurück und verbraucht diese. Das hat zum einen zur Folge, dass man sehr gut abnehmen kann und wird zu einem weiteren Vorteil, wenn man den Sprung in eine ketogene Ernährung und somit in die Ketose schaffen möchte. Ketose, ist eine Stoffwechselform, bei die Leber aus mittelkettigen Fetten so genannte Ketonkörper bildet, die eine ideale Energiequelle für dein Gehirn sind.

Im Vergleich zu der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten (Glukose), liefern Ketonkörper schnellere Energie für das Gehirn. Achtet man während des Fastens gezielt auf seine Ernährung und isst kohlenhydratarm, stellt der Körper also schneller auf die so genannte Ketose um. Intermittierendes Fasten beschleunigt den Prozess, schneller in den Zustand der Ketose zu gelangen, indem es den Körper trainiert seine Energie aus den Fettspeichern zu beziehen. So ist intermittierendes Fasten der ideale Einstieg in eine Ketose und eine gesteigerte mentale Performance.


Weitere Vorteile des Intermittierenden Fastens

Der Einfluss des intermittierenden Fastens geht noch über das Gehirn hinaus. Eine Studie des Laboratory of Neurosciences in Baltimore fand heraus, dass das Fasten für das Gehirn eine Entlastung darstellt. Die Reizintensität nimmt während der Fastenzeit ab und so können sich die Nervenzellen besser regenerieren.¹

Neben den neurologischen Vorteilen, weiß man heutzutage auch um die Wirksamkeit des Fastens gegen verschiedene Volkskrankheiten, wie Bluthochdruck und Übergewicht. So erhöht es beispielsweise die Sensibilität und Reaktion des Körpers auf Insulin, was dabei hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und so Hungergefühle zu kontrollieren.

Bei Studien an Mäusen fand man zudem heraus, dass die Reduktion von Kalorien Einfluss auf die Lebensdauer hat und diese um 30 % erhöhte². Intermittierendes Fasten kann also sowohl für deinen Körper, also auch für dein Gehirn eine regenerative Wirkung haben und hat somit langfristige, positive Effekte auf die Gesundheit.

Take-Home-Message #2: Das intermittierende Fasten hat zahlreiche Vorteile. Es hilft beim Abnehmen, ist gesundheitsförderlich für Herz-Kreislaufsystem und die Regeneration von Nervenzellen im Gehirn. Definitiv ein Allrounder für die Gesundheit!

Die Vorteile von Intermittierendem Fasten auf deine Gesundheit:

  • Verbesserung des Verdauungstrakts
  • Regulierung des Blutzuckerspiegels
  • Erhöhte Fettverbrennung und Abnehmen
  • Erleichterter Einstieg in die Ketose und gesteigerte mentale Performance
  • Schnellere Regeneration von Nervenzellen

 

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Wie schaffst du den Einstieg?

1. Eat stop eat
Die Eat stop eat-Methode eignet sich am besten für gesunde Esser, die einen zusätzlichen Push wollen. Wie es funktioniert: Für 24 Stunden ein- oder zweimal pro Woche wird gefastet. Während des 24-Stunden-Fastens, wird nichts gegessen und du trinkst lediglich kalorienfreie Getränke. Nachdem die 24 Stunden vorbei sind, kehrst du in der Regel zum normalen Essen zurück. Der Hauptgrund für diese Methode?

Durch diese Art des intermittierenden Fastens wird die Gesamtkalorienzufuhr reduziert, ohne wirklich zu begrenzen, was du essen darfst, nur wie oft, du essen darfst. Ja klar, 24 Stunden ohne Nahrung klingen wie eine sehr lange Zeit. Die gute Nachricht ist aber, dass dieses Programm flexibel ist.

Du musst am Anfang nicht nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip vorgehen. Iss am ersten Tag solange nichts, wie du es aushalten kannst und steigere dann die Fastenphase im Laufe der Zeit nach und nach, um deinem Körper langsam zu helfen, sich anzupassen. Es kann helfen mit dem intermittierenden Fasten anzufangen, wenn du etwas schönes am Tag vorhast und gleichzeitig keine Verpflichtungen zum Essen bestehen, wie etwa ein Mittagessen bei der Arbeit.

2. Leangains
Die Leangains-Methode eignet sich am besten für engagierte Sportler, die Körperfett verlieren- und Muskeln aufbauen wollen. Wie es funktioniert: 14 (Frauen) bis 16 (Männer) Stunden pro Tag wird gefastet und in den verbleibenden acht bis zehn Stunden darf gegessen werden. Während der Fastenzeit darfst du keine Kalorien zu dir nehmen, obwohl schwarzer Kaffee, Diätcola und zuckerfreier Kaugummi erlaubt sind.

Für die Meisten wird es am leichtesten sein nachts bis in die Morgenstunden zu fasten und dann das Fasten etwa 6 Stunden nach dem Aufwachen, gegen Mittag, zu brechen. Dieser Ablauf ist an jeden Lebensstil anpassbar, aber es ist wichtig, regelmäßige Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme einzuhalten. Die Leangains-Methode lässt sich besonders gut mit einem weiteren Ernährungshack kombinieren, nämlich mit der bereits angesprochenenen Keto-Diät.

Die rein auf gesunden Fetten basierende Diät, bietet dir die ideale Energiequelle nach einer längeren Fastenphase. Hier biette sich insbesondere auch ein Bulletproof Coffee oder Butterkaffee an. Einfach den Kaffee mit Butter und etwas MCT-Öl kombinieren und sofort bist du wieder optimal mit Energie versorgt.

3. UpDayDownDay
Die UpDayDownDay-Methode eignet sich am besten für disziplinierte Diäthalter mit einem bestimmten Zielgewicht. Wie es funktioniert: Du isst an einem Tag nur sehr wenig und am nächsten Tag wie gewöhnlich. An den kalorienarmen Tage bedeutet das ein Fünftel deiner gewöhnlichen Kalorienzufuhr.

Mit 2.000 oder 2.500 Kalorien als Richtwert beinhaltet ein "Fastentag" 400 bis 500 Kalorien. Um "down" Tage leichter durchzuhalten, können in der Anfangsphase Diätshakes helfen, da diese sehr sättigen, aber kalorienarm sind. Diätshakes als Nahrung sollten jedoch nur in der Anfangsphase der Diät verwendet werden. Danach solltest du damit anfangen richtige Nahrung an "down" Tagen zu essen.

Falls Sport ein Teil deiner Routine ist, könnte es für dich schwieriger sein, an “down” Tagen Leistung zu bringen. An diesen Tagen solltest du deine Trainingseinheiten etwas ruhiger angehen oder den Sport auf Tage mit einer normalen Kalorienzufuhr legen. So stellst du sicher, dass du gesund und zugleich leistungsfähig bleibst.

Studien:
1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15741046
2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12771340?dopt=Abstract

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