Du hast noch nie was von Inositol gehört? Dabei hat das kleine Molekül eine große Bedeutung in deinem Körper. Es steht ganz eng im Zusammenhang mit den Zellwänden, deinem Nervensystem und damit deiner mentalen Performance.

Wo es seine Finger im Spiel hat und welche Aufgaben es übernimmt, erfährst du hier!

 

 

1. Was ist Inositol?

Früher wurde Inositol zu den Vitaminen gezählt und als Vitamin B8 bezeichnet, da es tatsächlich einige Gemeinsamkeiten mit den B-Vitaminen aufweist. Heute ist diese Bezeichnung allerdings nicht mehr aktuell, denn bei Inositol handelt es sich chemisch gesehen um einen Alkohol, der aber mit dem Alkohol, den wir aus Getränken und Speisen kennen, nichts zu tun hat.

Nur strukturelle Ähnlichkeiten lassen ihn in die Klassifizierung der Alkohole fallen. Spannend ist auch, dass Inositol eine gewisse Süßkraft besitzt, nämlich ungefähr die Hälfte der Stärke von dem uns aus dem Alltag bekannten Haushaltszucker. In der Natur kommt Inositol in Pflanzen und Tieren vor. Dabei findet man den Stoff in unserer Nahrung, sowie bei vielen Stoffwechselprozessen im Organismus.

Er taucht in neun verschiedenen, sich ähnelnden Formen (sogenannten Isomeren) auf. Die wichtigste freie Form ist dabei das myo-Inositol, was du in vielen Stoffwechselprozessen deines Körpers finden kannst und was dein Körper sogar in kleinen Mengen selbst herstellt [1]. 

Take-Home-Message #1: Früher wurde Inositol zu den B-Vitaminen gezählt, diese Definition stimmt aber nicht mehr, da Inositol von deinem Körper selbst produziert werden kann. Es gehört zu den Alkoholen, aufgrund seiner chemischen Struktur. Die bekannteste Form ist das myo-Inositol.

2. Wo finden wir Inositol im menschlichen Körper?

Dein Körper kann Inositol selbst herstellen, nämlich aus Glucose. Da sich diese beiden Moleküle sehr ähneln, ist das ein einfacher Prozess. Hierbei ist es interessant, dass die produzierte Inositol-Menge viel höher ist, als die nutritive, also die durch die Nahrung aufgenommene!

Man findet es eigentlich im ganzen Körper. Besonders erhöht ist die Konzentration aber im Herzen, Muskeln und Gehirn.

3. Die Funktion von Inositol

Eine wichtige Rolle spielt das kleine Molekül besonders in den folgenden zwei Kompartimenten:

  • Als Baustein von Biomembranen
  • In der Signalweiterleitung zwischen den Zellen

Warum Biomembranen in deinem Körper so wichtig sind

Dein Körper besteht aus unendlich vielen Körperzellen, aus 100 Billionen, um genau zu sein. Sie sind extrem sensibel und wichtig für jede einzelne Körperfunktion.

Geschützt werden sie durch Biomembranen, also durch eine Zellschicht mit Schutzschildfunktion. Nach heutiger Vorstellung besitzen Membranen eine flüssig-kristalline Struktur.

Die Membran ist natürlich wichtig, damit keine Erreger oder unerwünschten Stoffe die Funktionen deiner Zellen negativ beeinflussen können. Außerdem ist jeder Körperbereich, ein sogenanntes Kompartiment, für bestimmte Aufgaben verantwortlich.

Die Membran trennt zudem diese Kompartimente erfolgreich voneinander ab. Deine Organe bleiben so leistungsstark und du kannst deinen täglichen Aufgaben problemlos nachgehen. Jetzt weißt du, wozu die Biomembranen deinen Zellen dienen. Welche Rolle spielt hier jetzt das Inositol?

Ganz einfach: Zu den einzelnen Bauklötzen der Biomembranen gehört eine Reihe chemischer Moleküle. Sie bieten Stabilität, Schutz und Barriere.

Ein wichtiges dabei ist ein Isomer des Inositol, nämlich das Phosphatidylinositol. Es ist also wichtig wenn es darum geht, dass deine Zellen in ihren vielfältigen Aufgaben nicht von externen Faktoren gestört werden [2].

Take-Home-Message #2: Inositol ist ein Baustein der Biomembranen, die ganz wichtig für deine Zellen sind. Sie bieten deinen Zellen Schutz und Stabilität.

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Die Signalweiterleitung und deine mentale Performance

Der Denkprozess in deinem Gehirn ist ein wichtiger Faktor für deine mentale Performance. Egal in welcher Situation. Bei Prüfungen im Studium, kreativen Projekten im Büro, feinen Reaktionen im Sport, komplexen Rechnungen, schwierigen Entscheidungen, Gesprächen oder bei einfachen alltäglichen Herausforderungen: Gedanken spielen eine ausschlaggebende Rolle und werden von deinem Gehirn rund um die Uhr gesteuert.

Dabei werden Erkenntnisse und Gefühle genutzt und so Lösungen für Probleme geschaffen. Alles, um Aufgaben gut meistern zu können. Dabei ist der gesamte Denkprozess in deinem Gehirn von außen nicht sichtbar und ein wahres Phänomen. Wir versuchen ihn ständig zu optimieren, um mental auf Hochleistung zu kommen.

Was geht jetzt in deinem Gehirn ab? Das Gehirn ist ein richtiges Wunderwerk der Natur und besteht aus etwa 100 Millionen Gehirnzellen. Sie gehören zum zentralen Nervensystem und sind natürlich alle miteinander verbunden, denn zwischen ihnen herrscht chemische und elektrische Aktivität.

Diese Aktivität bildet eben diese Verbindungen aus. Man kann sich das auch als Kommunikationssystem vorstellen was dazu führt, dass auf Reize von überall adäquat reagiert werden kann.

Jetzt wird es etwas biochemisch. Einfach erklärt ist es so: Zu diesem Kommunikationssystem gehören wie gesagt zum einen die Gehirnzellen. Sie kommunizieren miteinander um die Aktivitäten von Geweben und Organen aufeinander abzustimmen und an sich ändernde äußere Bedingungen anzupassen.

Erhalten sie von außen einen Reiz, müssen sie irgendwie darauf reagieren. Dieser Reiz wird als Information so von Zelle zu Zelle weitergeleitet, bis es zu dem Organ oder den Organen gelangt, die darauf reagieren sollen.

Das passiert so unfassbar schnell in deinem Körper, dass du das gar nicht merkst. Die Informationsweiterleitung wird fachmännisch auch “Signaltransduktion” genannt.

Das geschieht durch die schon vorhin genannte chemische oder elektrische Aktivität. Denn damit die Information auch wirklich von Zelle zu Zelle gelangt, können zum Beispiel sogenannte chemischen Botenstoffe ausgeschüttet werden, die an der vorangehenden Zelle an einen Rezeptor docken und somit die Zelle informieren. Der Rezeptor dient dazu, dass die Information an der Zelle ankommt und in das Zellinnere gelangt.


Je besser also diese Kommunikation, desto besser der Denkprozess und somit deine mentale Performance. Es gibt in der Natur jetzt eine Vielzahl chemischer Botenstoffe, die du dir aber natürlich nicht alle merken musst. Doch so kommen wir auf das Inositol zu sprechen.

Denn genau dieses kleine chemische Molekül bietet seine Funktion als einer der vielen chemischen Botenstoffe an und ist deshalb im Gehirn in besonders hohen Konzentrationen enthalten [3]. Es kursiert also zwischen den Gehirnzellen und leitet so als Botenstoff die Informationen weiter.

Es ist wichtig, dass diese Weiterleitung einwandfrei funktioniert [4]. Dadurch gelangen also Informationen dahin, wo sie sollen und sorgen für eine adäquate Reaktion in deinem Projekt, deiner Klausur, deinem wichtigen Meeting, sportlichem Wettkampf, wichtigem Gespräch und im Alltag allgemein.

Du siehst also, wie wichtig die Kommunikation der Zellen in deinem Körper und, besonders in deinem Gehirn, ist. Egal in welcher Situation, es kommt häufig darauf an, voll da zu sein und sein komplettes mentales Potenzial abrufen zu können.

Denn: Blitzschnelle Reaktionen, mentale Stärke und die Fähigkeit, Informationen wie Namen und Zuständigkeiten effektiv zu verarbeiten, werden im Alltag immer gebraucht.

Take-Home-Message #3: Der Denkprozess wird von deinem Gehirn kontrolliert. Dabei werden Signale von einer Gehirnzelle zur anderen transportiert, was man Signaltransduktion nennt. Diese ist extrem wichtig, um dein komplettes mentales Potential abrufen zu können. An diesem ganzen Prozess ist Inositol beteiligt. 

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Weitere Aufgaben von Inositol aus klinischen Studien

In der Forschung wurde Inositol hinsichtlich seiner Auswirkung auf den Organismus in einigen klinischen Studien untersucht. Für allgemeingültige, gesundheitsbezogene Aussagen bedarf es jedoch noch vieler weiterer klinischer Untersuchungen.

Forscher haben Inositol aufgrund seiner Wirkung als Botenstoff im zentralen Nervensystem stark unter die Lupe genommen und berichteten über erfreuliche Auswirkungen [5].

4. Welche Lebensmittel sind gute Inositol-Quellen?

Wie schon erwähnt, kommt Inositol auch in Pflanzen vor und kann in geringen Mengen durch die Nahrung aufgenommen werden. Der vom Körper selbst produzierte Anteil überwiegt aber deutlich. Diese Lebensmittel bieten eine gute Inositol-Quelle [6]: 

  • Bohnen
  • Zitrusfrüchte
  • Vollkornprodukte
  • Nüsse
  • grünes Blattgemüse

5. Sind Nebenwirkungen bekannt?

Insoitol ist eine natürlich vorkommende Substanz, die auch von deinem Körper selbst hergestellt wird [7]. Wie mit vielerlei anderen Stoffen sollte man es nie übertreiben und die Dosierung immer gut durchdenken. Es sind aus klinischen Untersuchungen keine starken Nebenwirkungen bekannt, trotzdem sollte mit Bedacht supplementiert werden.

6. Inositol kaufen

Inositol ist ein populäres Supplement und wird häufig aufgrund seiner Aufgaben in deinem Nervensystem gekauft. Dabei erhofften sich Konsumenten eine Wirkung auf die Stimmung und das Wohlbefinden, sowie auf die Leistung des Gehirns [8].

Als Neurotransmitter in deinem Gehirn hat es eine wichtige Rolle in der Informationsweiterleitung, weshalb Inositol gerne in diesem Zusammenhang verwendet wird.

Ein weiteres Benefit über das berichtet wird, ist die Wirkung von Inositol auf die Fettumverteilung im Körper. Denn laut ersten Studien soll es wohl ermöglichen, besser aus Fett Energie bereit zu stellen [9].

Diese Vorteile von Inositol werden in der Forschung intensiv untersucht, für allgemeingültige, gesundheitsbezogene Aussagen fehlt es jedoch noch an weiteren Studien.

In welcher Form kann man Inositol als Supplement kaufen?

Erhältlich ist Inositol in reiner Pulver-Form und lässt sich aus Erfahrungen sehr gut in Wasser auflösen oder in Form von Kapseln. Dabei ist der Inositol-Gehalt von Produkt zu Produkt unterschiedlich und kann individuell angepasst werden.

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7. Fazit

Dein Körper kann Inositol selbst aus Glucose bilden. Es dient unter anderem als Baustoff der Biomembran und ist damit wichtig für den Schutz und die Stabilität deiner Zellen. Darüber hinaus hat es in deinem Gehirn die Funktion Botenstoffe und Informationen zwischen den Gehirnzellen weiterzuleiten.

8. Quellen

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12358779
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK21583/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1309233
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9169302
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11386498
[6] https://examine.com/supplements/inositol/
[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5078644/
[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3660126/
[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7751073