Self-Care bedeutet so viel wie „Selbstpflege“. Dazu gehört aber nicht nur dein Körper: Auch die emotionale, mentale und soziale Balance wollen gepflegt werden.

 

1. Was versteht man unter Self-Care?

Self-Care oder übersetzt auch „Selbstpflege“ oder „Selbstfürsorge“ umfasst viel mehr als körperliche Gesundheit. Somit stehen dabei eben nicht unbedingt nur Fitness, Ernährung oder Körperpflege im Zentrum, sondern auch Meditation, ein heißes Bad, soziales Engagement oder einfach etwas Zeit für dich allein.

Nimmst du das Konzept ernst, kannst du es dabei auf alle Bereiche des Lebens anwenden. So kannst du mental, emotional, sozial und körperlich Self-Care praktizieren. Selbstliebe und Selbstfürsorge sorgen dabei einerseits für Entspannung und Wohlbefinden, machen uns aber nicht zuletzt auch stärker und widerstandsfähiger.

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2. 3 Tipps für mentale Self-Care

Während das Bestreben um einen gesunden Körper für viele von uns selbstverständlich ist, behandeln wir unseren Verstand häufig eher nachlässig. Gerade deshalb ist es wichtig, sich auch für die mentale Self-Care regelmäßig Zeit zu nehmen.

1. Weniger vornehmen

Einer der Hauptgründe für Phänomene wie „Brain Fog“, Überforderung oder immer wieder auftretende Konzentrationsprobleme ist, dass wir uns viel zu viel vornehmen. Sowohl im Büro als auch zuhause häufen sich die To-Dos, die Stunden am Tag werden allerdings nicht mehr.

Mentale Self-Care kann also unter anderem auch bedeuten, bessere Prioritäten zu setzen. Nimm’ dir niemals mehr als 5 Main Tasks vor. Das sorgt nur für Verwirrung und stiehlt dir auch wertvollen Fokus. Das gilt übrigens zu 100% auch für deine Freizeitgestaltung: Wie willst du schließlich präsent bleiben, wenn du von einer Verabredung zur anderen heizt?

2. Meditation

Meditation taucht eigentlich in jedem Ratgeber auf. Und das hat auch einen Grund: Die beliebte Achtsamkeitspraxis ist einfach ultra effektiv. Meditation hilft dir, deine Gedanken loszulassen, dich zu entspannen und einfach mal im Kopf aufzuräumen.

Täglich ausgeführt, kann sie nicht nur deine Stimmung verbessern, sondern auch deine Konzentrationsfähigkeit. Damit ist diese Form der mentalen Self-Care nicht nur eine tolle Erholung für angespannte Nerven, sondern hilft auch deiner mentalen Performance auf die Sprünge!

3. Verstand herausfordern

Auch regelmäßige Lektüre, Weiterbildungen, Abendkurse und vergleichbare Aktivitäten fallen unter das Konzept der mentalen Self-Care. Dich um deinen Verstand zu sorgen, bedeutet schließlich auch, an ihm zu arbeiten und ihn zu schulen.

Die intellektuelle Komfortzone zu verlassen, fühlt sich im ersten Moment zwar oft unangenehm an, stärkt jedoch langfristig deine Fähigkeit, agil, kreativ und offen zu bleiben. Egal, ob neues Hobby, komplexe Lektüre oder Sprachkurs: Die Hauptsache ist, dass dein Verstand sich etwas anstrengen und somit erweitern muss.

3. 3 Tipps für physische Self-Care

Körperliche Self-Care beinhaltet Bewegung, Ernährung und Entspannung. Aber auch Körperpflege und Wellness gehören dazu. Alles, was dein körperliches Wohlbefinden verbessert, hat einen Platz in deiner Self-Care-Routine verdient.

1. Aktiv entspannen

Gerade die sehr Aktiven unter uns finden es oftmals schwierig, runterzukommen und einfach nur zu entspannen. Wer sich mit der völligen Aktionslosigkeit schwer tut, kann es mal mit dem Prinzip der aktiven Entspannung versuchen: Betrachte Entspannung als Tätigkeit, die langfristig dazu beiträgt, dich stärker und leistungsfähiger zu machen.

Neben diesem einfachen Mindset-Trick kannst du dich aber auch wirklich aktiv körperlich entspannen - mit Yin Yoga zum Beispiel. Bei dieser sehr ruhigen und dehnungsintensiven Yogarichtung werden die Positionen teilweise bis zu 5 Minuten gehalten. Dabei beruhigt sich dein gesamtes Nervensystem und du kannst verkürzten und verkrampften Muskeln durch Krafttraining oder langes Sitzen im Office wunderbar entgegen wirken.

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2. Atmen

Atemübungen sind genauso wie Meditation zum Evergreen der Entspannungsverfahren geworden. Im Vordergrund steht dabei insbesondere die tiefe, langsame Bauchatmung. Dabei atmest du nicht flach in die Brust, sondern tief in deine Bauchdecke.

Wenn du Lust hast, kannst du auch mit unterschiedlichen Methoden experimentieren. Spannend und vor allem entspannend sind etwa die Wim Hof Method oder der Kundalini-Feueratem. Ideal ist es, wenn du dir regelmäßig Zeit nimmst, an deiner Atemtechnik zu arbeiten. Das muss auch gar nicht aufwendig sein: Es reichen 5 bis 10 Minuten am Tag.  

3. Wellness

Ja, auch etwas Wellness darf sein. Dabei ist es total egal, ob das für dich ein ausgiebiger Spa-Besuch, der Saunagang nach dem Workout oder eine Massage ist. Es kann nicht schaden, deine liebsten Wellnessrituale in den Alltag zu integrieren.

Self-Care bedeutet schließlich auch, sich selbst ruhig auch mal ein wenig zu verwöhnen. Das muss im Grunde auch gar kein großer Akt sein. Wenn’s gerade mal wieder stressig ist, reicht es häufig schon, ein soziales Event oder einen Trainingstermin durch ein schönes warmes Bad zu ersetzen.

4. 3 Tipps für emotionale Self-Care

Emotionale Self-Care und mentale Self-Care liegen sehr eng beieinander. Dennoch sind sie nicht ganz das gleiche. Dabei wird die Auseinandersetzung mit unseren Gefühlen oftmals sogar noch mehr ignoriert als unser mentales Wohlbefinden. Dabei kann man so viel tun, um die emotionale Balance zu verbessern

1. Inneren Dialog verbessern

Redest du manchmal sehr streng mit dir? Das tun wir leider alle hin und wieder. Der innere Dialog ist oftmals recht ungnädig. Gerade leistungsorientierte Menschen haben häufig extrem hohe Ansprüche und sind daher recht streng mit sich. Dabei wäre es doch viel produktiver, sich selbst mit Achtung und Wertschätzung zu begegnen.

Verstrickst du dich also mal wieder in einen negativen inneren Dialog, in dem du übermäßig kritisch mit dir bist, solltest du folgende Frage stellen: „Würde ich so mit einem Freund oder einer Freundin reden?“ Ist die Antwort „Nein“, wird es Zeit, dass du etwas netter zu dir bist.

2. Gefühle ausdrücken

Teil einer guten emotionalen Self-Care ist es, sich Zeit für Selbstreflexion zu nehmen. Wie ist deine Woche verlaufen? Wie hast du dich dabei gefühlt? Im hektischen Alltag neigen wir dazu, unsere Gefühle herunterzuschlucken. Meistens bahnen sie sich später jedoch ihren Weg zurück - etwa in form von Melancholie, Wut oder Antriebslosigkeit.

Daher ist es wichtig, dich auch mal mit deinen Emotionen auseinanderzusetzen. Gut geeignet ist dafür etwa das Tagebuchschreiben. Dabei kannst du dann alles einmal rauslassen. So gibst du deinen Gefühlen ihren wohl verdienten Raum und machst innerlich gleichzeitig Platz für Neues.

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3. Dankbarkeit praktizieren

Denkst du eigentlich manchmal darüber nach, wofür du dankbar bist? Oftmals resultieren Unzufriedenheit, Pessimismus und Traurigkeit nämlich direkt aus unserem Mindset, also unserem emotional-mentalen Fokus. Im Englischen heißt es: „Where focus goes, energy flows“.

Denkst du also jeden Tag darüber nach, was nicht läuft oder was du nicht hast, lenkst du deine Energie auf einen vermeintlichen Mangelzustand. Stattdessen solltest du dir jeden Tag Zeit nehmen, um in deinem Tagebuch oder während einer Meditation darüber zu reflektieren, was dich glücklich und zufrieden macht. Guter Nebeneffekt: Damit verbesserst du langfristig auch deinen inneren Dialog!

4. 3 Tipps für soziale Self-Care

Auch Self-Care kann man nicht zu 100% alleine praktizieren. Wir Menschen sind schließlich Herdentiere: Auch die Introvertierten unter uns brauchen soziale Kontakte. Bei der sozialen Self-Care geht es somit vor allem um eine gute Balance zwischen „Ich“ und „Wir“.

 1. Individuelle Bedürfnisse erkennen

Genauso wie du deine Work-Life-Sleep-Balance aktiv im Auge behalten musst, solltest du auch das Verhältnis zwischen Me- und Community-Time bewusst und vor allem individuell gestalten. Je nachdem, ob du eher extrovertiert oder introvertiert bist, brauchst du vielleicht mehr Zeit für dich oder mehr Zeit mit anderen. 

Extrovertierte tun gut daran, sich aktiv viele soziale Events einzuplanen - auch wenn’s im Terminkalender mal wieder eng wird. Introvertierte hingegen sollten dafür sorgen, dass zwischen allen sozialen und familiären Verpflichtungen auch ausreichend Raum für das Alleinsein bleibt.

2. Geben und Helfen

Einem anderen Menschen zu helfen, ohne irgendetwas zurückzuverlangen, kann großes Glück mit sich bringen. Gerade das Engagement in einem sozialen Verein kann ein neues Gefühl von Sinnhaftigkeit erzeugen, dir andererseits aber auch neue Kontakte bescheren. 

Um zu geben und zu helfen, musst du aber natürlich nicht unbedingt einem Verein beitreten. Es reicht völlig aus, bewusst eine gute Freundin/ ein guter Freund zu sein oder jemandem einfach mal grundlos ein kleines Geschenk zu machen.  

3. Positive Menschen vorziehen

Die Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen, haben einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Bist du also viel mit sehr pessimistischen oder kritischen Personen zusammen, wird das langfristig auch auf dich abfärben - unabhängig davon, wie gut dein Mindset ist. 

Deshalb ist es wichtig für dein emotional-soziales Wohlbefinden, dich zumindest größtenteils mit freundlichen und unterstützenden Menschen zu umgeben. Wenn du dafür dann mal eine Verabredung absagen musst, ist das völlig okay. Nicht vergessen: Du hast ein Recht auf gute Vibes! 

5. Fazit

Self-Care oder zu deutsch „Selbstfürsorge“ ist ein wichtiges Konzept. Im Zentrum stehst du selbst und das, was du gerade brauchst. Dabei umfasst das Konzept auch viele unterschiedliche Lebensbereiche: Es gibt mentale, emotionale, physische und soziale Self-Care. Diese Bereiche greifen ineinander über, sodass du mit einigen Tipps wie etwa Meditation oder Dankbarkeit sogar auf mehreren Ebenen Self-Care praktizieren kannst. 

Wichtig ist dabei jedoch immer, dass du dich auf das besinnst, was auch wirklich für dich funktioniert. Keinesfalls geht es hier um Leistungsdenken oder Regeln! Deshalb ist es gerade für den Anfang gut, mit einigen Tipps zu experimentieren, um deine ganz persönlichen Favoriten zu finden.