Du hast mit Antriebslosigkeit und Müdigkeit zu kämpfen? Zum Glück gibt es einige belebende Stoffe, die uns die Natur zur Verfügung stellt, um diesen Erscheinungen entgegen zu wirken. Wir stellen einige vor.

Der Winterschlaf ist noch nicht ganz ausgestanden, da macht sich auch schon wieder die Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar. Gerade in den ersten Monaten des Jahres haben Körper und Geist immer wieder mit Antriebslosigkeit und Schläfrigkeit zu kämpfen. 

Cordyceps sinensis

Cordyceps sinensis ist ein außergewöhnlicher Pilz, der ursprünglich aus Tibet stammt. Er ist auch als Chinesischer Raupenpilz bekannt. Diesen Namen verdankt er seiner speziellen Nahrungsvorliebe. Der Vitalpilz ernährt sich unterirdisch von einer bestimmten Raupenart. Der Raupenpilz gilt als ein hochwertiges, traditionelles Heilmittel und wird seit Jahrhunderten in der chinesischen Medizin zur Leistungssteigerung und bei Stress oder chronischer Müdigkeit eingesetzt. Der Marktpreis für ein Kilogramm beträgt je nach Qualität mehrere zehntausend Dollar.  

Guarana

Guarana ist eine Lianenart, die aus dem Amazonas stammt. Bei der einheimischen Bevölkerung ist Guarana für die kräfte- und energieanregende Wirkung bekannt und wird schon seit Jahrhunderten als ein Stärkungsmittel eingesetzt. Im Vergleich zur Kaffeebohne besitzen Guaranasamen die fünffache Menge an Koffein. Doch im Gegensatz zum gewöhnlichen Kaffee wird das Koffein von Guarana erst nach und nach freigesetzt. Somit hält die Wirkung vier bis sechs Stunden an. Durch diese sanfte Abgabe des Koffeins kann die Konzentration geschärft, das Gedächtnis gestärkt und die Leistungsfähigkeit erhöht werden. Guarana gilt als traditionelle, natürliche Stimulanz. Schon die Inka schätzten die roten Früchte, die für ihren hohen Gehalt an natürlichem Koffein bekannt sind. Anders als Kaffee setzt Guarana das enthaltene Koffein im Verlauf von mehreren Stunden frei, sodass es nicht sofort vom Körper absorbiert, sondern erst allmählich nach und nach aufgenommen wird. Somit führt der Konsum von Guarana zu einem langanhaltenden und effektiven Gefühl von Wachheit.

Grüner Tee

In China ist Grüner Tee schon seit mehreren Tausend Jahren für seine heilende und stärkende Wirkung bekannt. Er wird aus den Blättern der Teepflanze Cemellia sinensis hergestellt. Im Gegensatz zum schwarzen Tee wird Grüner Tee nicht fermentiert. Wer regelmäßig Tee trinkt, kann Einfluss auf seine Gesundheit nehmen, die Blutzirkulation anregen, die Widerstandskräfte des Körpers unterstützten und die geistige Wachheit schärfen. Um die Einnahme zu erleichtern und die Wirkung zu verstärken, nimmt man am besten einen Tee-Extrakt ein. In Asien setzt man seit Jahrtausenden auf den belebenden Effekt des Grünen Tees. Vergleichbar mit der Wirkung der Guarana-Früchte zeichnet sich das im Grünen Tee enthaltene Koffein durch seine Langzeitwirkung aus. Anders als andere Teesorten wird Grüner Tee nicht fermentiert, um die enthaltenen Gerbstoffe zu erhalten. Diese Gerbstoffe sorgen nicht nur für den herben Geschmack, sondern auch dafür, dass das enthaltene Koffein erst nach und nach an den Körper abgegeben wird. 

Vitamin C, B6, B12 und B3

Der Mangel an bestimmten Vitaminen ist eine häufige Ursache für die ständige Müdigkeit, unter der wir besonders in der kalten Jahreszeit leiden. Erst vor kurzem hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer großangelegten Meta-Studie bestätigt, dass die Vitamine Vitamin C, Vitamin B6, Vitamin B12 und Niacin (auch bekannt als Vitamin B3) zur Reduktion von Müdigkeit und Erschöpfungszuständen beitragen.

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