Antioxidantien sind wichtige Verbündete im Kampf gegen freie Radikale. Aber was genau ist eigentlich ein Antioxidans und wie verhält es sich im Körper? 

 

1. Was sind Antioxidantien?

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, welchedie Oxidation anderer Substanzen verlangsamen oder vollständig verhindern. Entsteht im Körper durch vermehrte Oxidationsprozesse eine Stoffwechsellage, bei der eine unkontrollierbare Menge solcher Sauerstoffverbindungen vorhanden ist, spricht man dabei von oxidativem Stressdurch freie Radikale

Unter normalen Bedingungen hat dein Körper ausreichend natürliche Antioxidantien zur Verfügung, um Abfallprodukte entspannt zu neutralisieren. Dabei docken Antioxidantien an freie Radikale an und geben ihnen das fehlende Molekül. Somit verhindern sie effektiv, dass sich die Oxidantien an der Molekülstruktur deiner körpereigenen Zellen bedienen und diesedamit beschädigen.

Lebensmittel, Chemikalien oder Konsumartikel, die dafür bekannt sind, viele freie Radikalezu enthalten, solltest du möglichst vermeiden. Ein besonderes Risikostellen unter anderem Zigaretten dar. Die Wirkung von Zigarettenrauch auf unsere Zellen konnte mittlerweile direkt mit mit vorzeitiger Hautalterung durch vermehrte Zellschädigung in Verbindung gebracht werden [1].

Die Haut ist immerhin das größte externe Organ des Menschen. Zellschäden sieht man hieram deutlichsten. Das machen sich unter anderem Kosmetikkonzerne zunutze, indem sie vermeintlichen „Anti-Aging-Cremes” antioxidative Stoffe beimischen. Ob die äußerliche Anwendung von Antioxidantien auf der Haut jedoch so effektiv ist wie die interne, ist jedoch bisher nicht erwiesen.

Im Alltag  bilden insbesondere antioxidative Vitamine und Provitamine gute Quellen des wertvollen Radikalfängers. Sie kommen in vielen Obst- und Gemüsesorten vor:

  • Vitamin C: Kiwi, Spinat, Paprika, Zitrusfrüchte
  • Vitamin E: Getreideprodukte, Eier, Nüsse, Sonnenblumenöl
  • Beta-Carotin: Karotten, Tomaten, Aprikosen
  • Zink: Weizenkeime, Nüsse, Vollkornprodukte
  • Schwefel: Fleisch, Hülsenfrüchte
  • Selen: Knoblauch, Leber, Eier. 

Mineralstoffe wie Zink, Schwefel und Selen lassen sich ebenso leicht in die Ernährung einbauen. Durch den hohen Vitamin C- und oft auch Beta-Carotin-Gehalt können Antioxidantien auch in Saft oder Smoothies vorliegen. Darüber hinaus gibt es auch noch  Polyphenole, Antioxidantien aus Tee und Kaffee [2].

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2. Welche Wirkung haben Antioxidantien?

Aber wofür sind Antioxidantien gut? Und was genau passiert eigentlich im Körper, nachdem wir sie aufgenommen haben? Ganz konkret kannst du dir Antioxidantien als Teil deines natürlichen „Entgiftungskommandos” vorstellen.

Das klingt vielleicht dramatisch, aber tatsächlich befindet sich dein Körper konstant im Verwertungs- und Entgiftungsmodus. Die Entgiftung durch körpereigene Antioxidantien findet auch unabhängig vom externen oxidativen Stress statt.

Entsteht oxidativer Stress, verbleiben manchmal zu viele Abfallprodukte im Organismus. Das kann auch phasenweise passieren − etwa durch einen feuchtfröhlichen Abend in der Bar oder einen stressigen Monat im Büro. Die Konsequenz ist häufig starke Müdigkeit, Erschöpfung oder ein Leistungsabfall.

Lieferst du deinem Körper jedoch rechtzeitig Detox-Support in Form von Antioxidantien, solltest du schnell eine Besserung bemerken: Du bist hellwach, deine Haut ist rein und rosig und dein Konzentrationsvermögen wird spürbar besser.

Antioxidans

3. Wann solltest du Antioxidantien ergänzen?

Hin und wieder lohnt es sich, auf ein Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Beispielsweise wenn du viel Sport treibst oder nonstop im Job performen musst. Hierdurch ist dein Körper viel oxidativem Stress ausgesetzt. Antioxidantien zur Nahrungsergänzung sind dann eine gute Möglichkeit, dein Immunsystem zu unterstützen.

Wenn du Antioxidantien kaufen möchtest, solltest du dabei vor allem nach natürlichen Präparaten Ausschau halten. Gerade wenn du deinen Körper mithilfe von Antioxidantien unterstützen willst, solltest du schließlich darauf achten, dass dein Supplement keine unnötigen Zutaten oder Füllstoffe enthält.

Als stärkstes Antioxidans gilt dabei Astaxanthin. Das ist der natürliche Farbstoff, welcher Lachsen, Garnelen und anderen Meerestieren ihre zartrosa Optik verleiht. Seine Potenz in der Bekämpfung von freien Radikalen ist um ein Vielfaches höher als die von Vitamin C und E!

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4. Die richtige Dosierung

Die richtige Dosis hängt unter anderem von deinem persönlichen Lebensstil ab. Unter normalen Bedingungen sollte die Einnahme eines Präparates nicht notwendig sein. Am besten verarbeitet dein Körper nämlich Antioxidantien aus Gemüse, Fisch und Obst. Der erste Schritt ist also immer eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung!

Auch wenn du mental und körperlich zu den High Performern gehörstund zusätzliche Antioxidantien einnehmen willst, um am Ball zu bleiben, solltest du die empfohlenen Verzehrmengen für Nahrungsergänzungsmittel nicht überschreiten:

  • Vitamin C: 259 mg
  • Vitamin E: 30 mg
  • Selen: 45 µg
  • Zink: 6,56 mg
  • Beta-Carotin: 0
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (wie Polyphenole): keine Informationen [3].

Isolierte Antioxidantien in Supplements, Tabletten und Pillen müssen auf jeden Fall richtig dosiert werden. Halte dich also im Zweifel immer ganz genau an die Angaben des Herstellers.

5. Fazit

Antioxidantien sind für deinen Zellstoffwechsel unverzichtbar. Eine angemessene Versorgung mit Antioxidantien ist aber zum Glück ganz leicht. Wenn du dich vitamin- und mineralstoffreich ernährst und dir auch mal einen Kaffee oder grünen Tee gönnst,  bekommst du alles, was du brauchst.

Musst du jedoch im Office oder beim Sport regelmäßig deine Top Performance bringen, lohnt sich aber definitiv ein Blick auf Nahrungsergänzungsmittel mit Antioxidantien. Ideal sind dann natürliche Produkte, in denen das verwendete Antioxidans möglichst nicht komplett isoliert vorliegt.

 

6. Quellen

[1] Donahue, J. F. (2006), Ageing, smoking and oxidative stress, Thorax, Volume 61, Issue 6, p. 461 - 462, https://thorax.bmj.com/content/61/6/461.  

[2] Daglia, M.; Papetti, A.; Gregotti, C.; Bertè, F.; Gazzani, G. (2000), In Vitro Antioxidant and ex Vivo Protective Activities of Green and Roasted Coffee, Journal of Agricultural and Food Chemistry, p. 1449-1454, https://pubs.acs.org/doi/10.1021/jf990510g.  

[3] Weißenborn, A.; Bakhiya, N.; Demuth, I.; [...]; Lampen, A. (2018), Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln, Journal of Consumer Protection and Food Safety, Volume 13, Issue 1, pp. 25 - 39, https://link.springer.com/article/10.1007/s00003-017-1140-y.