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An den Schreibtisch setzen, gut gelaunt den Aufgabenblock öffnen und einfach loslegen. Das wäre doch himmlisch! Aber so einfach ist es nicht. Wer hatte schon einmal das Gefühl in der Schule so richtig mit Freude zu lernen? Heute gibt es jedoch zahlreiche pädagogische Ansätze und Förderstunden, welche das Lernen mit Spaß und Motivation Kindern ermöglichen soll. Wer als Eltern sich Gedanken um die schulischen Leistungen seiner Kinder macht, der sollte unbedingt einmal überlegen, ob die Kinder Freude an den Aufgaben haben. Werden ihre Probleme wahrgenommen? Fühlen Sie sich gut betreut? Defizite lassen sich mit viel Unterstützung und Verständnis beheben.
Generell geht es natürlich nicht darum die Ernsthaftigkeit einer Lerneinheit aus den Augen zu verlieren. Aber Kinder, egal in welchem Alter, können mit entsprechender Anleitung wieder zum Lernen mit Spaß gelangen. Das bedeutet auch, dass Schüler ihre Leistungen steigern können, wenn sie entsprechend motiviert und mit Freude an die gestellten Aufgaben gehen können.
Viele Schüler rollen bei der Frage: „Hast du deine Hausaufgaben schon erledigt?“ genervt mit den Augen. Der Grund ist, dass die Kinder nicht mehr Lernen mit Spaß verbinden, sondern als notwendiges Übel ansehen, das der Lehrer oder die Eltern von ihnen verlangen. Hintergrund hierfür sind mangelnde Motivation von Seiten der Lehrer und Eltern. Auch kommt hinzu, dass viele Kinder an Konzentrationsstörungen leiden und sich das Gelernte nur schlecht merken können, oder es gar nach kurzer Zeit wieder vergessen haben. Die schulischen Leistungen sind schlecht und sorgen für zusätzlichen Frust.
Das wichtige ist aber, dass man den Kindern bewusst macht, dass das gesamte Leben aus lernen besteht. Heute sind es komplexe Matheaufgaben oder ein Schulaufsatz, morgen sind es komplexe Zusammenhänge in Medizin oder Jura.
An diesem Punkt sind Eltern und Pädagogen gefragt, denn kein Kind wird sich selber aus diesem Tief befreien können. Es braucht eine fundierte Anleitung, um wieder Freude an den Aufgaben zu haben und zu erkennen, dass man Lernen mit Spaß verbinden kann.
Häufig helfen gezielte Übungen zur Konzentrationssteigerung. Diese sollten spielerisch aufgebaut sein und so ganz ohne Druck dem Kind zeigen, dass es in der Lage ist große Gedächtnisleistungen zu erbringen. Auch ist es förderlich, wenn bestimmte Lerntechniken angewandt werden und konsequent durchgezogen werden. Für jedes Fach gibt es übrigens spezielle Lerntechniken. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Zeitmanagement. Häufig ist das Kind nicht in der Lage einzuschätzen, wie lange es für welche Aufgaben braucht. Am Anfang ist es hier sinnvoll als Eltern oder Lehrer eine Struktur vorzugeben.
Kinder müssen ihre Hausaufgaben machen, das ist wichtig. Dennoch ist es ebenso wichtig für einen Ausgleich zur täglichen Arbeit, und Schule ist für Kinder geistige Arbeit, zu schaffen. Lassen Sie das Kind wählen, ob es zum Sport gehen möchte, lesen will oder lieber ein Musikinstrument erlernen möchte. Alles was dem Kind Spaß macht und in einem gewissen zeitlichen Rahmen mit der Schule vereinbar ist, ist geeignet. So bekommt das Kind den Kopf frei und hat wieder neue Motivation und Energie um erfolgreich zu lernen. Übrigens: Man hat festgestellt, dass Kinder die ein Hobby haben, das sie gerne ausführen, auch in den schulischen Leistungen besser sind, als Kinder ohne Hobby. Dies mag sicherlich auch am genannten Ausgleich zur Schule liegen.
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